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Walliser Weine und Rebsorten

Das Wallis zeichnet sich durch eine wunderbare Palette verschiedener Böden, Lagen, Kleinklimazonen, kurz : durch seine Terroirs aus. Es ist also nicht erstaunlich, dass hier eine ganze Vielzahl von Rebsorten ideale Bedingungen für ihre Entfaltung vorfinden.

Die alten einheimischen Rebsorten (Amigne, Cornalin, Humagne, Petite Arvine und Resi) wurden nach und nach durch andere, damals als zeitgemässer geltende Sorten ersetzt. Dank dem Einsatz gewisser traditionsverbundener Winzer konnten die meisten alten Rebsorten gerettet werden ; sie breiten sich heute, in gewissen Proportionen, jedoch wieder aus. Wenn die traditionellen besagten Rebsorten (Chardonnay, Humagne Rouge, Marsanne, Pinot Gris, Savagnin Blanc, Sylvaner und Syrah) in vielen Weinregionen der Welt anzutreffen sind, erwerben sie jedoch im Wallis eine ganz eigene und attraktive Identität.

Diese ist das Markenzeichen des Wallis, und so wird jeweils auch die Rebsorte auf den Etiketten vermerkt (im Gegensatz zu anderen Regionen, die eher den Namen des Weinguts oder einer Marke hervorheben). Um die Sortenvielfalt zu bewahren und den Winzern gesunde Pflanzen von hoher Qualität zu bieten, hat der Kanton Wallis vor rund zwanzig Jahren ein fortschrittliches Programm ins Leben gerufen. Dafür werden in gewissen aussergewöhnlichen, teilweise jahrhundertealten Rebbergen eine Anzahl von Pflanzen zahlreicher Rebsorten gesammelt. Dieses Pflanzenmaterial erlaubt es den Rebschulisten, das Fortleben der betreffenden Sorten zu garantieren. Im Gegensatz zur Klonenselektion – bei der ein einziges, unbegrenzt vervielfältigtes Individuum gepflanzt wird, was einen Rebberg zwar homogener, aber auch verletzlicher macht – bewahrt eine Neuanpflanzung dank der massalen Selektion, « Sélection Valais » genannt, die lebendige Vielfalt und erlaubt die Produktion von subtileren, komplexeren Weinen.

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