Pinot Noir
Eingeführt wurde er Mitte des 19. Jahrhunderts durch den Staatsrat, der dem Walliser Weinbau, damals gerade in einer grundlegenden Wandlungsphase, neuen Auftrieb geben wollte. Dies hat zu einer spektakulären Ausweitung der Rebfläche geführt.
Der Pinot Noir, frühreif und resistent gegen Hitze wie Kälte, konnte im Wallis einfach nur Erfolg haben. Er bringt Weine von sehr unterschiedlichen Ausdrucksformen hervor, klares Zeugnis der grossen Terroirvielfalt im Wallis.
Besonders bemerkenswerte Pinots noirs wachsen auf den aktiven Kalkböden von Salgesch und Siders, ebenso auf dem linken Rhoneufer, wo sie von einem für aromatische Komplexität und Frische idealen längeren Reifezyklus profitieren können. Zusammen mit Gamay zum Dôle verarbeitet, verleiht er diesem Struktur, Noblesse und Eleganz.
Dank kleinen Erträgen und ambitionierter Vinifikation in Eichenfässern ergibt der Pinot Noir wundervolle Erfolge, die zu den besten Rotweinen des Wallis gehören und in guten Jahrgängen über ein Alterungspotential von fünf bis acht Jahren verfügen.
Servicetemperatur 14° -16° C

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